Projektziele der Neugestaltung - Als die zentrale Erlebnis- und Einkaufsstraße Innsbrucks soll die Maria-Theresien-Straße zu einer Markt- und Begegnungsstätte werden, die einen hohen Wiedererkennungswert bietet. Der Umgestaltung sollen aus der Testphase der vergangenen Jahre gewonnene Erkenntnisse zu Grunde liegen.
- Es soll eine Atmosphäre geschaffen werden, die angenehmes Flanieren, normales zur Arbeit gehen, kommunikative Begegnung, Einkaufen und Konsumieren, aber auch entspanntes und sicheres Verweilen für alle StadtnutzerInnen, BewohnerInnen wie BesucherInnen gleichermaßen ermöglicht.
- Die Umgestaltung des nördlichen Bereichs der Maria-Theresien-Straße (von Burggraben/Marktgraben bis Anichstraße/Meranerstraße) soll – im Konsens für alle zugelassenen Verkehrsteilnehmer – hochwertige Flächen für Bewegung und Aufenthalt anbieten. Im Sinne der Fußgängerzone ist dabei einerseits auf eine Aufenthaltsfläche für Fußgänger, Gastgartenbenutzer, Sonderveranstaltungen wie Weihnachtsmarkt oder Festumzüge zu achten und andererseits die Benutzung der Fußgängerzone für Fahrräder, Fiaker und Taxis sowie zur Durchfahrt aller Kraftfahrzeuge von 6:00 bis 10:30 Uhr aus der Altstadt zu ermöglichen.
- Auch wenn die Maria-Theresien-Straße eine Straße mit Längserstreckung ist, soll sich bei der Neuordnung und Gestaltung im nördlichen Abschnitt der Maria-Theresien-Straße ein Platzcharakter einstellen, welcher auch zum Verweilen einlädt.
- Südlich der Anichstraße wechselt die Straße ihre Funktion, worauf bei der Neugestaltung des südlichen Bereichs (Anichstraße/Meranerstraße bis Triumphpforte) zu achten ist. Südlich ist die Straße neben einer Geschäftsstraße auch eine Hauptachse des Öffentlichen Verkehrs mit Straßenbahn und Bussen.
- Die einmalige Gunst der Lage im Stadt- und Landschaftsraum mit Raumbegrenzungen und Blickachsen zur Nordkette im Norden und zum Bergisel im Süden soll spürbarer werden, indem Gestaltungs- und Beleuchtungselemente diese Einzigartigkeit noch verstärken.
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